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Architektur · kein Upload · kein Konto

Transkription ohne Cloud: Die Aufnahme bleibt auf Ihrem Mac

Wer vertrauliche Gespräche verschriftlichen will, steht vor einer einfachen Frage: Wohin geht die Audiodatei? Bei Lesskeys nirgendwohin. Die Erkennung rechnet auf Ihrem Gerät, es gibt keinen Upload und kein Benutzerkonto. Diese Seite beschreibt, was das technisch bedeutet — und was es ausdrücklich nicht bedeutet.

100%lokal auf dem Mac — nichts wird hochgeladen
Kostenloskostenloser Download, Vollversion einmalig 49,99 $, kein Abo
99Sprachen, automatisch erkannt
macOS 13+Apple Silicon (M1 oder neuer)

Der eigentliche Unterschied: Wo wird gerechnet

Ein Transkriptionsdienst im Netz nimmt Ihre Datei entgegen, legt sie auf einem Server ab, lässt dort ein Modell darüberlaufen und gibt Ihnen den Text zurück. Wie lange die Datei danach gespeichert bleibt, in welchem Land der Server steht, wer im Fehlerfall hineinsehen darf und ob die Aufnahme zur Verbesserung von Modellen genutzt wird, steht in den Vertragsbedingungen des Anbieters — und ändert sich mit ihnen.

Lokale Transkription verlegt denselben Rechenschritt auf Ihren Rechner. Das Modell liegt in Ihrem Benutzerordner, die Erkennung läuft auf der GPU Ihres Apple-Silicon-Macs, das Transkript wird auf Ihre Festplatte geschrieben. Es gibt keinen Übertragungsweg, den man absichern müsste, weil es keine Übertragung gibt.

Lokal (Lesskeys)Cloud-Transkription
Ort der VerarbeitungIhr MacServer des Anbieters
Upload der Audiodateifindet nicht stattVoraussetzung
Speicherort des Transkriptslokale FestplatteKonto beim Anbieter
Benutzerkonto / Loginnicht nötigin der Regel nötig
Ohne Internet nutzbarjanein
Telemetriekeineanbieterabhängig

Was die Software zusagt

Formuliert als überprüfbare Aussagen über das Programm, nicht als Werbeversprechen:

Was das ausdrücklich nicht heißt

Aus der lokalen Verarbeitung folgt keine rechtliche Bewertung. Diese Seite behauptet daher keine Konformität mit der Datenschutz-Grundverordnung, keine Zertifizierung und keine Bewertung Ihres Verfahrens. Was sich sagen lässt: Es gibt keinen externen Dienstleister, der die Aufnahme erhält. Welche Pflichten sich daraus für Ihr Verfahren ergeben, beurteilt Ihr Datenschutzbeauftragter. Ob Sie eine bestimmte Aufnahme anfertigen, speichern und auswerten dürfen, hängt vom Zweck, von der Rechtsgrundlage, von den betroffenen Personen und von Ihrer Branche ab. Diese Bewertung gehört zu Ihrem Datenschutzbeauftragten beziehungsweise Ihrer Rechtsabteilung, nicht zum Hersteller einer App.

Ebenso wenig ersetzt lokale Verarbeitung Ihre eigene Absicherung. Wenn die Datei auf Ihrem Rechner bleibt, ist Ihr Rechner der Schutzgegenstand: FileVault aktiviert, Bildschirmsperre, ein Backup, das dieselben Anforderungen erfüllt wie die Originaldatei, und ein Löschkonzept für Aufnahmen, die ihren Zweck erfüllt haben. Es gibt zudem keine Garantie für die Verwendung eines Transkripts als Nachweis gegenüber Dritten.

Einwilligung: in Deutschland strafbewehrt

Sobald andere Personen aufgezeichnet werden, ist die Zustimmung nicht optional. § 201 StGB stellt das heimliche Aufnehmen des nichtöffentlich gesprochenen Wortes unter Strafe — bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe — und zwar auch dann, wenn Sie selbst am Gespräch teilnehmen. Dass die Verarbeitung lokal läuft, ändert daran nichts: Die Strafbarkeit knüpft an die Aufnahme an, nicht an ihre Weitergabe.

Praktisch: vor dem Start ankündigen, ausdrücklich um Zustimmung bitten, diese zu Protokoll nehmen — idealerweise hörbar am Anfang der Aufnahme — und bei Widerspruch nicht aufzeichnen. Im betrieblichen Kontext ist zusätzlich der Betriebsrat zu beteiligen (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG), weil eine Aufzeichnungsfunktion als technische Einrichtung zur Verhaltens- und Leistungskontrolle gilt. Dies ist ein Hinweis, keine Rechtsberatung.

Wie Sie einen Anbieter selbst prüfen

„Privat“ und „sicher“ stehen in fast jeder Produktbeschreibung, auch bei Diensten, die jede Sekunde Audio hochladen. Vier Fragen trennen die Fälle zuverlässig:

  1. Funktioniert es ohne Internet? Verbindung trennen und eine Transkription starten. Was ohne Netz läuft, kann nichts übertragen haben.
  2. Ist ein Konto nötig? Wo Sie sich anmelden müssen, gibt es serverseitig einen Datensatz zu Ihnen.
  3. Wie wird abgerechnet? Preise pro Minute oder pro Stunde setzen Verarbeitung beim Anbieter voraus; ein Einmalpreis passt zu lokaler Verarbeitung.
  4. Was sagt die Firewall? Mit Little Snitch oder LuLu sehen Sie, ob während einer Transkription ausgehende Verbindungen aufgebaut werden.

Der zweite Blick gilt der Begrifflichkeit: „Ende-zu-Ende-verschlüsselte Übertragung“ heißt, dass die Datei den Rechner verlässt. Verschlüsselung auf dem Weg ist etwas anderes als kein Weg.

Für wen das den Ausschlag gibt

Warum das überhaupt lokal geht

Lokale Spracherkennung war lange unpraktikabel, weil brauchbare Modelle zu groß und zu langsam für Endgeräte waren. Das hat sich aus zwei Richtungen geändert: Die Modelle sind deutlich effizienter geworden, und Apple Silicon bringt eine GPU sowie einen gemeinsamen Speicher mit, in dem ein Modell von mehreren hundert Megabyte ohne ständiges Umkopieren arbeiten kann. Genau daraus folgt die harte Systemvoraussetzung — Apple Silicon (M1 oder neuer) ist Bedingung, keine Empfehlung, und auf Intel-Macs läuft die App nicht.

Praktisch heißt das: Die Transkription belegt für ihre Dauer Rechenleistung auf Ihrem Gerät, statt sie in einem Rechenzentrum einzukaufen. Ein langes Gespräch braucht spürbar Zeit und Akku. Das ist der Preis dafür, dass niemand sonst die Datei zu sehen bekommt — und der Grund, warum der Kauf einmalig sein kann statt nach Minuten abgerechnet zu werden. Die Grundlagen dazu stehen unter lokale Spracherkennung.

In der Praxis

Sie nehmen in Lesskeys auf oder ziehen eine vorhandene Audio- oder Videodatei hinein. Die App transkribiert, trennt die Sprecher, setzt Zeitmarken und legt alles in eine lokale, durchsuchbare Bibliothek. Exportieren können Sie als Text sowie als SRT oder VTT. Der Export ist der einzige Moment, in dem Inhalte Ihren Rechner verlassen können — und er wird von Ihnen ausgelöst, nicht von der App.

Voraussetzungen: ab macOS 13 (Ventura), Mac mit Apple Silicon (M1 oder neuer) — zwingend, Intel-Macs werden nicht unterstützt. Download kostenlos; Vollversion einmalig 49,99 $ als In-App-Kauf, kein Abonnement und kein Lesskeys-Konto — der Kauf läuft über Ihre Apple-ID im Mac App Store. In der kostenlosen Version sind 5 Minuten Diktat pro Tag sowie 5 Audio- und 5 Videotranskriptionen enthalten; Aufnehmen und erneutes Transkribieren sind unbegrenzt.

Im Mac App Store laden

Kostenlos laden. Kein Abo. · Vollversion einmalig 49,99 $ (im deutschen App Store in Euro) · ab macOS 13

Häufige Fragen

Wird meine Audiodatei irgendwohin hochgeladen?

Nein. Die Erkennung läuft auf Ihrem Mac, und die Audiodatei wird nicht an Lesskeys oder Dritte übertragen. Sie können das prüfen, indem Sie die Netzwerkverbindung trennen und trotzdem transkribieren.

Was bedeutet das für den Datenschutz?

Lesskeys trifft keine Aussage über die Zulässigkeit Ihrer Verarbeitung und beansprucht keine Zertifizierung. Beschreiben lässt sich nur die Architektur: Die Audiodatei verlässt Ihren Mac nicht, und kein externer Dienstleister erhält sie. Ob Ihre konkrete Verarbeitung zulässig ist, beurteilt Ihr Datenschutzbeauftragter oder Ihre Rechtsabteilung.

Brauche ich einen Auftragsverarbeitungsvertrag?

Das beurteilt Ihr Datenschutzbeauftragter beziehungsweise Ihre Rechtsabteilung — dazu treffen wir keine Aussage. Beschreiben lässt sich nur die Architektur: Für die Transkription selbst verlässt die Datei Ihren Mac nicht. Ob in Ihrem Gesamtprozess ein Vertrag nötig ist, etwa wegen Backup oder Cloud-Speicher, klären Sie intern.

Darf ich ein Gespräch aufzeichnen, wenn die Verarbeitung lokal läuft?

Nicht ohne Zustimmung. Das heimliche Aufzeichnen des nichtöffentlich gesprochenen Wortes ist nach § 201 StGB strafbar, auch wenn Sie selbst am Gespräch teilnehmen. Fragen Sie vorher, halten Sie die Zustimmung fest und nehmen Sie bei Widerspruch nicht auf. Im Betrieb ist zusätzlich der Betriebsrat zu beteiligen.

Wo werden Aufnahmen und Transkripte gespeichert?

Lokal auf Ihrer Festplatte, in einer durchsuchbaren Bibliothek innerhalb Ihres Benutzerordners. Für Verschlüsselung, Backup und Löschung dieser Dateien sind Sie selbst verantwortlich.

Ist ein Benutzerkonto oder eine Anmeldung erforderlich?

Nein. Es gibt kein Konto, keine Anmeldung und keine Nutzungstelemetrie. Der Download ist kostenlos, und die Vollversion kaufen Sie einmalig über den Mac App Store.

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